Fr. 25.03.11 : SUBOTRON electric MEETING : Ausbildungsplatz Österreich 2011

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Freitag 25.März 11, 18:00

ACHTUNG : BEGINN 18:00h !

Veranstaltungsreihe zur Theorie von Computerspielen 2011
im Museumsquartier / quartier 21 / Raum D, 1070 Wien

Die Vorträge finden im Raum D, dem Veranstaltungsraum des Quartiers für Digitale Kultur (QDK) am Ende der Electric Avenue statt.

Eintritt frei !
 

AUSBILDUNGSPLATZ ÖSTERREICH 2011

Der Verein Subotron lädt ein zu einem ausführlichen Informationsabend zum Thema Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich im Bereich Videospiele. Besonders willkommen sind all jene, die sich nicht nur privat, sondern möglicherweise bald auch beruflich mit Games-Entwicklung und –Rezeption beschäftigen wollen oder sich bereits damit beschäftigen.

Der Bedarf nach kreativen, technisch und wirtschaftlich geschulten Fachkräften hat die Games-Branche zu einem besonders lebendigen Zweig der Creative Industries werden lassen. Gesucht wird eine breite Palette an Skills: vom Programmierer zum Game-Designer, vom Drehbuchautor zum Projektmanager, vom Übersetzer zum Komponisten. Kein Wunder also, dass sich in den letzten fünf Jahren eine Vielzahl an speziell ausgerichteten Ausbildungslehrgängen und Lehrveranstaltungen zum großen Themenbereich Games entwickelt hat. Gab es vor zehn Jahren noch kaum spezifische Angebote, sind die Möglichkeiten einer Ausbildung im Bereich Videospiele mittlerweile sehr vielseitig. Auch in Österreich reicht die Auswahl von maßgeschneiderten technischen Lehrgängen bis hin zu kommunikations- und kulturwissenschaftlich ausgerichteten Kursen. Aufgrund der multimedialen Zusammensetzung von Computer- und Videospielen (Game Design, Grafik, Audio, Film, Narration, usw.) sind diese Angebote meist mit flexiblen Lehrplänen ausgestattet und interdisziplinär ausgerichtet.

In der bereits vierten Runde des Informationsabends „Ausbildungsplatz Österreich“, veranstaltet vom Verein Subotron, werden ein weiteres Mal international erfolgreiche akademische Institutionen sowie erfahrene und neu gegründete Videospiel-Unternehmungen aus Österreich zu Wort kommen. Es gibt Einblick in aktuelle Lehrpläne und Spiel-Projekte junger als auch etablierter Firmen. Anschließend an die Kurzporträts der Institutionen und Firmen gibt es eine Gruppendiskussion über den status quo des Ausbildungplatz Österreichs in Bezug auf Computerspiele.

Moderation : Robert Glashüttner (ORF)
 

Vorstellung der teilnehmenden Institutionen :
 

Austria Game Jam : Jürgen Musil
Co-Initiator

Das Ziel einer Game Jam ist es, sich zu treffen und ein Computerspiel zu machen. Die Teilnehmer prototypisieren so schnell wie möglich ihre Designs und bringen neue Ideen ein, die der Industrie helfen, kreativ zu wachsen. Profis, Studenten und Hobbyentwickler bilden Teams, in denen sie innerhalb von 48 Stunden kleine, innovative, experimentelle Spiele erstellen. Das Wichtigste dabei sind die Freude an der Spieleentwicklung, Lust am Erfahrungsaustausch und Offenheit für Neues.
austriagamejam.org
jmusil.org
 

Broken Rules : Felix Bohatsch
CEO

Broken Rules ist ein Independent Game Studio, mit mittlerweile fünf Mitarbeitern. Das Studio fokussiert sich auf Spiele für den online Markt am PC, Mac und diversen Spielkonsolen. Das erste Spiel des Studios heißt And Yet It Moves, ein Puzzle-Platformer in einer Welt aus ausgerissenem Papier, und ist für PC, Mac, Linux und Nintendos Wii veröffentlicht worden. Zur Zeit arbeiten Broken Rules an ihrer eigenen 2D engine Ginkgo und an ihrem nächsten noch geheimen Spielprojekt.
brokenrul.es
andyetitmoves.net
 

cgforum : Christoph Staber M.A.
Character Animator in Games, Werbung, TV und Film

Gruender von CGForum.at, Head Organisator PIXEL Conference Vienna, Gruender IG ComputerGrafik, SIGGraph Chapter Vienna President.
Ausbildungen: AnimationMentor Berkeley, 3D Animation Bournemouth University UK, TU Wien
Animations Dozent: FH Hagenberg, Technikum Wien, QantM Institute.
krisstaber.at
cgforum.at
pixelworkshop.at
igcomputergrafik.at
vienna.siggraph.org
 

Donau-Universität Krems: Dr. Doris Rusch
Fachbereichsleiterin “Game Studies”

Der Fachbereich “Applied Computer Game Studies” des Departments für Interaktive Medien und Bildungstechnologien der Donau-Universität Krems beschäftigt sich mit Fragen der Anwendung oder Übertragung von Ergebnissen der Computerspielforschung auf die professionelle Praxis mit besonderer Berücksichtigung der Bereiche Game Design und Development aber auch Bildung und Erziehung. Im Zentrum des Interesses stehen dabei gesellschaftliche Prozesse, die durch das neue Medium Computerspiel ausgelöst werden. Das aktuelle Studienangebot konzentriert sich auf postgraduale Weiterbildung von Professionalisten unterschiedlicher Branchen sowie in Kooperation mit dem Games College Wien auf eine praxisbezogene und industrierelevante Ausbildung in Game Design und Development.
Game Studies
 

Fachhochschule Joanneum Graz : Orhan Kipcak
unterrichtet Media & Interaction Design am Bakkalaureats-Studiengang Informationsdesign sowie am Master-Studiengang Media and Interaction Design

Informationsdesign an der FH JOANNEUM Graz befasst sich mit der Gestaltung, der Planung und Optimierung von Kommunikationsprozessen in allen Medien. Neben klassischen Designfächern finden sich im Curriculum auch Fächer in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung sowie Fächer zur Kultur- und Kunsttheorie.
Dabei ist besonders im Master-Studium die Auseinandersetzung mit paradigmatischen Fragen des Game Designs ein wichtiger Lehrinhalt.
Im Bakkalaureatsstudium stehen je Studienjahr 60 Studienplätze zur Verfügung. Das Masterstudium Media and Interaction Design stellt 15 Studienplätzen pro Jahr bereit. Derzeit hebt die FH JOANNEUM von ihren Studierenden keine Studiengebühr ein!
informations-design.fh-joanneum.at
 


Fachhochschule Oberösterreich, Campus Hagenberg : Jeremiah Diephuis, B.A.

Lehrbeauftragter am Studiengang Medientechnik und -design

Mit dem Studiengang “Medientechnik und -design” (MTD) wurde 1996 in Hagenberg eine innovative Medienausbildung gegründet, die heute national und international bekannt ist. Das dreijährige Bachelorstudium ist ein umfassendes, inhaltlich breit angelegtes Studium, das die wesentlichen technischen und gestalterischen Aspekte der digitalen Medien verbindet.
Das Masterstudium Digital Arts (DA) bietet eine designorientierte Spezialisierung in den Bereichen Animation, Postproduktion und Games. Mit 12 Studienplätzen pro Jahr zählt er zu den kleinsten seiner Art. Neben der Vertiefung des Wissen im Umgang mit professionellen Werkzeugen für Mediengestaltung steht die konzeptionelle Entwicklung für bewegte und interaktive Bilder im Zentrum der Ausbildung.
Das Masterstudium Interactive Media (IM) vermittelt ein breites Spektrum von vorrangig technischen Aspekten der interaktiven Medien, Computer Games und modernen Online-Medien. AbsolventInnen werden mit Kenntnissen und Fähigkeiten ausgestattet, um innovative und komplexe Projekte in der Medienindustrie professionell umzusetzen.
Bachelorstudium Medientechnik und -design
Masterstudium Digital Arts
Masterstudium Interactive Media
 


Fachhochschule Salzburg / MultiMediaTechnology: DI Robert Praxmarer

Fachbereichsleiter „Augmented Reality & Game Development“, Freier Künstler in der GameArt und Realtime Multimedia Szene

Das 3jährige Bachelorstudium MultiMediaTechnology an der FH Salzburg bietet einen Schwerpunkt Computerspiele Entwicklung gepaart mit Augmented Reality an. Gemeinsam mit dem Schwesternstudiengang MultiMediaArt werden kreative Spielkonzepte in interdisziplinären Teams umgesetzt. Theorie und Gamedesign bilden genauso die Grundlage des Studiums wie C++ und das Erlernen diverser Spieleengines, Grafikprogrammierung, Physikalische Simulation und Artificial Intelligence. Das Studium ist stark praxisorientiert und vermittelt State-of-the-Art Spieleentwicklung und multimediale Programmierfähigkeiten, welche auch Perspektiven außerhalb des Spielemarkts eröffnen. Ein MultiMediaTechnology Masterprogramm startet 2011.
multimediatechnology.at
multimediaart.at
1n0ut.com
 

Fachhochschule Technikum Wien : DI Dr. Markus Schordan
stellvetretender Studiengangsleiter des Master Studienganges „Game Engineering und Simulation“

Die Fachhochschule Technikum Wien, größter Fachhochschulanbieter für technische Studien in Österreich, bietet seit Wintersemester 2008/09 den Master Studiengang „Game Engineering und Simulation“ an. Der Studiengang vermittelt eine wissenschaftlich fundierte, praxisorientierte Ausbildung im Bereich Entwicklung, Design und Produktion von elektronischen Spielen in verschiedenen Genres. Das Spektrum der Ausbildung beinhaltet diverse Lehrveranstaltungen zu den Themenbereichen Echtzeitgrafik, Game Engine Design, Konsolen, mobile Plattformen, Künstliche Intelligenz, Parallele Programmierung, Physik, Simulation, Multiplayer-Netzwerke, Sound, Game Design, als auch 3D Modellierung. Studierenden wird auch die Möglichkeit geboten, über mehrere Semester hinweg ein Spiel unter Einsatz einer kommerziellen Game-Engine zu entwickeln. Das Studium dauert vier Semester und schließt mit einem Master of Science in Engineering (MSc) ab. Nach Abschluss des Studiums sind Studierende auf die kreativen Berufsfelder Game Development und Design ebenso vorbereitet wie auf das eher wirtschaftlich orientierte Game Producing und den spannenden Bereich Computersimulation und Visualisierung.
technikum-wien.at
 

Game Gestalt: Lev Ledit

Game Gestalt, bestehend aus den ganz und gar üblichen Verdächtigen Lev Ledit (ehemals Avaloop, Rockstar Vienna), Doris C. Rusch (ehemals MIT gambit), Martin Porocnik (ehemals Avaloop, Rockstar Vienna)und Mischa Hießböck (ehemals Sproing, Ferrytells) - jeder davon Gamedesigner. Hä? Vier Gamedesigner? Das wäre ja, als ob vier Regisseure beschließen eine Filmproduktionsfirma aufzumachen. Wie soll denn das gehen?
Gamegestalt macht Prototypen - keine fertigen Spiele. Die vier Halbwahnsinnigen rotzen Spielideen raus, dass es eine wahre Freude ist:
past: “Papermint”, “Elude”, “Akrasia”
present: “Cognition”, “Zombie Yoga”
future: vielleicht dein Spiel?
Die zwei wichtigsten Projekte, an denen gerade gearbeitet wird, sind “Cognition” und “Zombie Yoga”. In dem Browsergame “Cognition” entschlüsseln die SpielerInnen mehr oder weniger zufällig eine außeriridische Informationsübertragung. Wo kommen diese Signale her? Was bedeuten sie? Was passiert, wenn ich diesen wabbernden Internet-Button drücke? Und wieso ausgerechnet ich? Diesen Fragen gehen die SpielerInnen nach, während sie immer tiefer in die Geheimnisse des “Kommunikativs” vordringen.
Während “Cognition” bereits als spielbarer Prototyp exisitiert, befindet sich “Zombie Yoga” noch in der Konzeptphase. Via Xbox Kinect steuert man seinen Avatar durch einen Zombie Outbreak. Gleich von Beginn an wurdest du gebissen. In dir wütet die Infektion - um dich herum Horden von Untoten. Doch anstatt sich mit Pumpgun oder Kettensäge durch die Zombiemeute zu metzeln, gilt es, seine eigene Angst und den bösartigen Virus in Schach zu halten… und zwar mittels… erraten: Yoga!
Wenn die Gamegestalten aber nicht gerade an ihren eigenen Projekten arbeiten, beraten sie KollegInnen aus der Gamesbranche oder universitäre Einrichtungen. So gibt es zum Beispiel gerade ein spannendes Projekt zum Thema “Active constructive Response” mit der University of Pennsylania.
Ein besonderer Focus wird auch auf Nachwuchs-DesignerInnen gerichtet. Ideen von Studierenden, Schülern oder “Spätberufenen” werden hinsichtlich Spielspaß und Machbarkeit durchgeklopft und als Prototyp veröffentlicht. Wer also schon immer diese Wahnsinnsidee für ein Computerspiel hatte, aber nie wusste, wie sowas umzusetzen wäre - die Gamegestalten helfen gern weiter.
gamegestalt.com
 

Mi’pu’mi Games GmbH: Mag. Gregor Eigner
Managing Director

Die Mi’pu’mi Games GmbH mit Sitz in Wien wurde im Februar 2009 von ehemaligen Rockstar-Mitarbeitern gegründet. Wir machen Spiele, die gerne gespielt werden - unabhängig vom Genre und und von der jeweiligen Plattform. Alle Kernmitarbeiter haben schon mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Branche und haben an AAA Franchises wie etwa GTA oder Max Payne gearbeitet. Mi’pu’mi Games engagiert sich in der industriespezifischen Aus- und Fortbildung - die Gründer unterrichten an verschiedenen Einrichtungen wie etwa der Games Academy in Berlin, der FH Technikum und der SAE / QANTM Wien und der ENJMIN in Angoulême. Drei ehemalige Studenten haben den Sprung in die Industrie geschafft und sind eine wertvolle Ergänzung unseres Teams. Wir hoffen, dass zahlreiche weitere folgen werden.
mipumi.com/
 

Platogo GmbH: Jakob Sommmerhuber
CEO

Platogo startete als Plattform für Flashgames mit Schwerpunkt auf der aktiven Mitgestaltung der Spiele und Levels durch die Benutzer. 2009 gewann Platogo mit diesem Konzept Seedcamp als Investor. Es folgte die Entwicklung des “Platogo Wrappers”, eines Produktes, das die Einbindung von Casual Games auf Facebook vereinfacht und die Spiele dabei automatisch um soziale und virale Features wie Friends-Highscores, Achievements oder Challenges erweitert.
Aktuell arbeitet Platogo an social.io, einem Dienst, der sich speziell an Social-App Entwickler richtet. Damit können Apps mit geringem Aufwand auf einer Vielzahl von unterschiedlichen Sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.
Darüber hinaus ist Platogo als Umsetzungspartner für Online-Games tätig.
platogo.com
social.io
 

SAE/QANTM Wien: Andreas Kreuter
Course Coordinator

Die Wiener Filiale des weltweit operierenden SAE Institutes bildet seit 1987 Profis für die technischen Berufe der Medienbranche aus. In den Bereichen Tontechnik, Webdevelop-ment, Film, Animation und seit 2007 auch Gameentwicklung gibt es praxisnahe Ausbildun-gen mit internationalen Abschlüssen bis zum Bachelor of Arts bzw. Bachelor of Science.
In allen SAE Studiengängen wird größter Wert auf “Learning by Doing” gelegt. Studierende lernen in jedem Produktionsschritt die richtigen Entscheidungen zu treffen, um ihre Ideen kreativ und technisch umzusetzen. Dazu können sie auf eine Vielzahl an modernstem Equipment und hauseigenen Studios zurückgreifen.
Da alle Vortragenden der SAE aktive Industrievertreter sind, ist die Basis für erste Kontak-te in die jeweilige Branche bzw zu potentiellen zukünftigen Arbeitgebern gegeben.
Im Interactive Entertainment Programm der SAE Wien kann man sich auf einen von zwei Fachschwerpunkten spezialisieren.
Der Diplomkurs mit dem Schwerpunkt Design beinhaltet zunächst klassische Themen wie Konzeption, Zeichnen und 2D-Animation. Anschließend werden Techniken der Gestaltung im dreidimensionalen Raum vermittelt. Hierbei lernen die StudentInnen High- und Lowpoly-Modelling, 3D-Animation, Texturing, Lightning und Rendering. Bestandteil des Lehrplans sind das Modellieren von digitalen Umgebungen und Charakteren mittels spezieller Sculp-ting Software sowie das Erstellen von Matte- und Texturepaintings.
In der Spezialisierung Programming werden Themen wie objektorientierte Programmie-rung, mathematische-, physikalische- und 3D-Grafikgrundlagen vermittelt. Der Schwer-punkt der Ausbildung liegt auf der Programmiersprache C++, die auch der Vermittlung fort-schrittlicher Programmier- und 3D-Grafik-Techniken mittels DirectX 11 dient.
Je nach Lernstoff wird eine perfekte Mischung aus Frontal-, Hands-on-, oder Tutorialunter-richt von professionellen Dozenten aus der Industrie angeboten. Beide Fachbereiche ar-beiten bei ihren Praxisprojekten eng zusammen und gemeinsam erarbeiten sie Themen wie Gamedesign oder Produktion, die sie dann für ihre Games praktisch anwenden.
Die Interactive Entertainment Diploma Kurse sind Vollzeitkurse (Zeitaufwand ca. 35 Stun-den/Woche) und dauern 12 Monate. Im Anschluss an den Diploma-Kurs können die Stu-dierenden ihr erworbenes Wissen in weiteren 12 Monaten im Degreekurs vertiefen und mit den Abschlüssen Bachelor of Arts, Interactive Animation (Honours) bzw. Bachelor of Science, Games Programming (Honours) ihre Studienlaufbahn weiterzuführen.
qantm.at
 

TU Wien / Institut fuer Computergraphik und Algorithmen : Reinhold Preiner
Univ.-Ass. der Computer Graphics Group

Am Institut für Computergraphik und Algorithmen werden im Rahmen des Masterstudiums “Computergraphik und digitale Bildverarbeitung” jährlich ca. 100 Studenten im Bereich Computergraphik, insbesondere 3D-Programmierung, Spezialeffekte und Spieleprogrammierung, ausgebildet. Der Fokus liegt dabei auf der technischen und computergraphischen Seite, die immer noch einen der wichtigsten Bereiche bei der Entwicklung eines Computerspiels ausmacht.
Eine der zentralen Lehrveranstaltungen des Studiums ist die selbständige Programmierung eines 3D Computerspiels, bei der die Studierenden mathematische und informatische Grundlagen beherrschen müssen sowie Eigeninitiative und Teamfähigkeit lernen (die besten Spiele kann man hier selbst begutachten). Durch nationale und internationale Forschungsprojekte, die gemeinsam mit der Spieleindustrie durchgeführt werden (z.B. GameTools, GAMEWORLD) erhalten Studenten frühen Kontakt mit der Industriepraxis.
cg.tuwien
 

Universität Wien / Research Group Entertainment Computing : Ao. Univ.-Prof. Dr. Helmut Hlavacs

Als Teil des Masterstudiums Medieninformatik der Fakultät für Informatik der Universität Wien wird seit Wintersemester 2009/10 das Anwendungsfach “Game Design” angeboten. Das Anwendungsfach soll Studierenden die Möglichkeit geben, im Informatikstudium erlernte theoretische Kenntnisse der Informatik mit dem Gebiet der Computerspieleentwicklung zu verknüpfen und dort auch anzuwenden. Das Anwendungsfach “Game Design” besteht aus drei Modulen. Im Modul “Render Engines” werden Grundlagen der Echtzeitgrafik gelehrt, insbesondere mathematische Grundlagen, Direct3D, OpenGL und auf diesen Technologien aufbauende Render Engines. Im Modul “Gaming Technologies” werden Grundlagen für Spielephysik, Artificial Intelligence for Games, und Netzwerkkommunikation behandelt. Im Modul “Game Design” schließlich werden Konzepte zur Erarbeitung innovativer Spieleideen gelehrt. Besonderer Wert wird auf die frühzeitige Einbindung der Studierenden in bestehende oder neue Forschungsprojekte gelegt.
Masterstudium Medieninformatik

 
 

Alexander Diesenreiter von departure, der Kreativagentur der Stadt Wien, steht an dem Abend ebenfalls für Fragen zu den Förderprogrammen zur Verfügung.

 
 

Der Moderator des Abends, Robert Glashüttner, ist Journalist, Autor, Moderator und Forscher mit den Schwerpunktthemen Videospielkultur und digitales Leben. Abgeschlossene Studien zu Kommunikationswissenschaften (Mag. phil., Universität Wien) und Audio Engineering (BA Hons, SAE/Middlesex University London). Seit 2002 hauptberufliche Tätigkeit beim Jugendkultursender Radio FM4 (Österreichischer Rundfunk), dort seit Anfang 2010 leitender Redakteur im Digital-Ressort. Kolumnist und Gestalter von Artikeln und Aufsätzen für Games- und Popkulturmagazine sowie wissenschaftliche Reader. Berater für den Wiener Verein Subotron für elektronische Spielkultur.

 
 
Die Veranstaltungsreihe wird durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und die Bundesstelle für die Positivprädikarisierung von Computer- und Konsolenspielen (BUPP) gefördert.

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Mit freundlicher Unterstützung von departure
 
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Danke für die Unterstützung an ZIT - Die Technologieagentur der Stadt Wien
 
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